Karl-Heinz Eichhorn
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Danke für den Besuch meiner Fotoseiten. Mein Name ist Karl-Heinz Eichhorn und ich wohne in Koblenz. Ich bin Mitglied im Verband der Deutschen Pressejournalisten (10013 8 BPA) und somit oft "dienstlich" mit meiner Kamera unterwegs. Aber auch privat bin ich recht rege, wenn es interessante Motive zu entdecken gilt.
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Karl-Heinz Eichhorn's conversations

St. Peter und Paul Pfaffendorf

Aus der Geschichte: Die Pfarrkirche St. Peter und Paul ist über 100 Jahre alt. An gleicher Stelle standen schon sehr früh kleine Gotteshäuser.

Eine katholische Kirche ist erstmals 1310 urkundlich erwähnt und 1325 mit den Aposteln Petrus und Paulus als Patrone benannt.

Auf alten Stichen ist ein romanisches Kirchlein zu sehen, welches ein mächtiges Hochwasser 1784 weitgehend zerstörte. Um den erhaltenen Turm wurde auf drei Seiten ein ihn ummantelnder klassizistischer Saalbau errichtet. Für die wachsende Bevölkerung reichte dieser nicht mehr aus und wurde daher 1901 niedergelegt.

Die heutige Pfarrkirche wurde 1902/03 nach Plänen des Regierungsbaumeisters Leopold Schweitzer erbaut. Bei einem Luftangriff im November 1944 wurde die Kirche stark beschädigt.

Beim Wiederaufbau in den 1950er Jahren wurde der zerstörte auf Fernsicht ausgerichtete hohe Turmhelm durch den jetzigen - etwas unproportional wirkenden Abschluss - ersetzt.

Statt des ursprünglichen steinernen Deckengewölbes wurde eine, in ihrer hellen Holzkonstruktion warm wirkende, Decke eingezogen. Die Kirche ist eine neugotische drei-schiffige Säulenbasilika mit einem Pseudo-Querhaus und mächtigem Westturm.

Die dem Rhein zugewandte Front wird von drei reichgeschmückten Portalen beherrscht. Strebepfeiler an Langhaus, Chor und Seitenschiffen prägen die Außenansicht.

Vom alten Inventar ist nur noch der wunderschöne oktogonale Taufstein erhalten. An der Rückfront des Chorraumes erhebt sich ein neugotischer Altaraufsatz, der aus der katholischen Kirche in Graach an der Mosel stammt.

In den Altartisch sind die Reliquien der Kirchenpatrone Petrus und Paulus, sowie des Heiligen Wendelinus und der Heiligen Apollonia integriert. 1979 wurde die von der bayrischen Orgelbaufirma Weise erstellte Orgel eingeweiht.

Die Anlage aus dem 15. Jahrhundert wurde seit 1837 im den Burgenstil der romantischen Neugotik umgebaut. Das Gut befindet sich im Privatbesitz und ist mit Rücksicht auf den Eigentümer nicht öffentlich zugänglich.

"la Vieja tia Ju" excelente karl saludos Ale;))

Hallo "wastl82"

Sehr gut!

Das Foto sowie die aufschlussreiche und recht ausführliche Dokumentation.

Da bleibt keine Frage offen. Wenn es doch bei allen Fotos so gut gemacht würde.

Gruss: Karl-Heinz

DANKE!

Ebenfalls.

Gruss: Karl-Heinz

Vielen Dank "biberle30"

Text und Position wurde korrigiert.

Hallo "perry3213"

hast Du sehr gut gemacht! Danke!

Du hättest das Löwentor aber nicht gleich abreissen und im Hüberlingsweg wieder aufbauen müssen :-)))))

Ich habe eine neue Position vorgeschlagen.

Gruss: Karl-Heinz

Hier gibt es weitere Bilder:

http://www.fabryka.police.info.pl/galeria.htm

Gruss Karl-Heinz

Die "Yungas Road" in Bolivien,

von den Einwohnern "El Camino de la Muerte" genannt, gilt als die gefährlichste Straße der Welt.

Obwohl sie bereits Tausende das Leben gekostet hat, jagen Jahr für Jahr Adrenalinjunkies, Mountainbiker und Touristen die berüchtigte Andenstraße hinunter - mit dem Tod als ständigem Begleiter.

Nicht umsonst hat die Death Road von der Inter American Development Bank 1995 ihren Titel als "gefährlichste Straße der Welt" erhalten.

Bis 2007 verunglückten jährlich geschätzte 200 bis 300 Menschen. Angesichts der Zustände, die auf der Straße herrschen, eine verhältnismäßig niedrige Zahl.

Leitplanken sind Fehlanzeige, unmittelbar am Straßenrand fallen Steilwände bis zu 500 Meter tief ab.

Vor allem im Winter und bei Regen ist die Lehmstraße – trotz Einspurigkeit wird sie in beiden Richtungen befahren - hochgefährlich, da sie rutschig und somit unberechenbar wird.

Wer hier abstürzt, gilt als verloren. Eine Bergung ist angesichts der widrigen Umstände meist unmöglich.

Der schlimmste Unfall geschah am 24. Juli 1983: Carlos Pizarroso Inde rutschte mit seinem Bus über den Straßenrand und stürzte einige hundert Meter tief in den Abgrund. Keiner der hundert Businsassen überlebte.

2003 kamen 31 Musiker bei einem ähnlichen Unfall ums Leben, 16 überlebten wie durch ein Wunder den Sturz in 200 Meter Tiefe. Die Stelle, an der das Unglück geschah, hat sogar einen Spitznamen: "Central Sacrament".

Erbaut wurde die "Yungas Road", so ihr offizieller Name, in den 30er Jahren von paraguayanischen Kriegsgefangenen des Chacokriegs.

Bereits damals ließen zahlreiche Menschen aufgrund der strapaziösen und gefährlichen Bauarbeiten ihr Leben.

Seit Februar 2007 ist die Death Road deshalb nur noch für Mountainbike-Touren freigegeben, motorisierter Verkehr muss über die neue Umgehungsstraße nach La Paz fahren.

Einheimische LKW- und Busfahrer kümmert das jedoch wenig; sie setzen lieber nach wie vor ihr Leben aufs Spiel, da die Ausweichroute länger ist und dies höhere Benzinkosten für die Fahrer bedeutet.

Die "Yungas Road" in Bolivien,

von den Einwohnern "El Camino de la Muerte" genannt, gilt als die gefährlichste Straße der Welt.

Obwohl sie bereits Tausende das Leben gekostet hat, jagen Jahr für Jahr Adrenalinjunkies, Mountainbiker und Touristen die berüchtigte Andenstraße hinunter - mit dem Tod als ständigem Begleiter.

Nicht umsonst hat die Death Road von der Inter American Development Bank 1995 ihren Titel als "gefährlichste Straße der Welt" erhalten.

Bis 2007 verunglückten jährlich geschätzte 200 bis 300 Menschen. Angesichts der Zustände, die auf der Straße herrschen, eine verhältnismäßig niedrige Zahl.

Leitplanken sind Fehlanzeige, unmittelbar am Straßenrand fallen Steilwände bis zu 500 Meter tief ab.

Vor allem im Winter und bei Regen ist die Lehmstraße – trotz Einspurigkeit wird sie in beiden Richtungen befahren - hochgefährlich, da sie rutschig und somit unberechenbar wird.

Wer hier abstürzt, gilt als verloren. Eine Bergung ist angesichts der widrigen Umstände meist unmöglich.

Der schlimmste Unfall geschah am 24. Juli 1983: Carlos Pizarroso Inde rutschte mit seinem Bus über den Straßenrand und stürzte einige hundert Meter tief in den Abgrund. Keiner der hundert Businsassen überlebte.

2003 kamen 31 Musiker bei einem ähnlichen Unfall ums Leben, 16 überlebten wie durch ein Wunder den Sturz in 200 Meter Tiefe. Die Stelle, an der das Unglück geschah, hat sogar einen Spitznamen: "Central Sacrament".

Erbaut wurde die "Yungas Road", so ihr offizieller Name, in den 30er Jahren von paraguayanischen Kriegsgefangenen des Chacokriegs.

Bereits damals ließen zahlreiche Menschen aufgrund der strapaziösen und gefährlichen Bauarbeiten ihr Leben.

Seit Februar 2007 ist die Death Road deshalb nur noch für Mountainbike-Touren freigegeben, motorisierter Verkehr muss über die neue Umgehungsstraße nach La Paz fahren.

Einheimische LKW- und Busfahrer kümmert das jedoch wenig; sie setzen lieber nach wie vor ihr Leben aufs Spiel, da die Ausweichroute länger ist und dies höhere Benzinkosten für die Fahrer bedeutet.

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